musica aperta_03

 

21. Saison 2019 - 2020 
Reservation: 076 518 59 29, Eintritt Fr. 30.- / 20.-    www.musica-aperta.ch   www.villastraeeuli.ch

 

Villa Sträuli, Museumsstrasse 60, Winterthur
Dienstag 18. Februar 2020, 20 Uhr

tics & tricks
Anna Gschwend, Sopran und Julia Pfenninger, Cello

Anna und Julia_800
Foto: Matthias Roider                                                                      

Jürg Wyttenbach (1935)

Two nonsense Verses, an Epigram and a Madrigal (1964)

Christoph Neidhöfer (1967)

4 Lieder nach Robert Walser (1995)

Helmut Zapf (1956)

Lied - rechenschaft (Wolfgang Hilbig 1968) (2005/08)

Jürg Wyttenbach (1935)

ENCORE! Tics and tricks for an actress and a cello-player (1987)
  
Text: Alphonse Allais, "A Rajah who is bored"

Taymur Streng (1962) / Namesi

Elektroakustische Studie IV vor bewegtem Bild - ein Musikvideo

Roland Moser (1943)

...wie ein Walzer auf Glas... (1986)

Martin Chr. Redel (1947)

Bekenntnissplitter (2017)

Jürg Wyttenbach (1935)

4 Kanzonen (1964)

Jürg Wyttenbach ist bekannt für seine witz- und wortreichen Kompositionen, die die Grenzen zwischen Musik und Theater verwischen. In „ENCORE!“ lässt er so die Musiker Dinge tun, die sie eigentlich gar nicht gelernt haben und schafft so eine ihm ganz eigene Situationskomik. Tics werden aufgedrängt – man wehrt sich, es wird abgerechnet. Der visuelle Aspekt ist stets vertreten, und es entstehen zum Teil clowneske – ja beinahe groteske Situationen. Dennoch: seine subtile und klar definierte Klangsprache lässt den klugen Kopf dahinter erahnen. Kombiniert werden Wyttenbachs Werke mit Musik, die ihrerseits ebenfalls eine durchaus theatralische, dramatische Seite hat, und mit einem veritablen Musikvideo, bei dem . So erleben Musikerinnen und Publikum während des Konzerts ein Wechselbad der Gefühle und begegnen Lug und Trug, an Wahnsinn grenzende Angst, einem skurrilen Tanz, aber auch einem mit der Vergänglichkeit konfrontierten Schneemann oder einer grössenwahnsinnigen Möwe. Und in Helmut Zapfs Vertonung von "rechenschaft" benennt Wolfgang Hilbig seine Randlage in der DDR, obwohl er, Arbeiter und Dichter, eigentlich der Prototyp des Systems wäre.

 

 

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